Traumberuf Fußballer

Fußball-Profis sind privilegiert

Die Tatsache, dass es Fußball-Profis gut geht, ist nicht neu. Allerdings habe ich mal versucht, mir die Einkommen der Profis etwas näher anzuschauen.

Besonders lukrativ ist natürlich die Tätigkeit in der jeweils obersten nationalen Liga. Hierzu habe ich einfach mal vier unterschiedliche Jahresgehälter herangezogen, die ja immer wieder in der Öffentlichkeit genannt werden, und diese auf ein monatliches Gehalt heruntergerechnet. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass unser Muster-Profi 1990 geboren wurde sowie unverheiratet ist und somit der Steuerklasse 1 zugeordnet ist. Bei dieser Betrachtung ist eine Religionszugehörigkeit in NRW und der Krankenversicherungsbeitrag (KV) mit geschätzten 1.000,- EUR monatlich berücksichtigt worden. Für die Berechnung selbst wurde der kostenfreie Steuerrechner des Bundesministeriums für Finanzen herangezogen.

Dabei kommen erstaunliche Summen heraus, die mir (als Autor dieses Beitrags) die Sprache verschlagen haben – deshalb schreibe ich ja auch lieber. 🙂

Es soll hiermit aber keine Neid-Debatte entfacht werden, sondern lediglich einmal die Frage bezüglich der möglichen Einkommen unserer Vorbilder beantworten, die ich mir schon immer wieder einmal gestellt habe. Zudem gibt es ja möglicherweise noch viele weitere Sachleistungen (Dienstwagen, Sportbekleidung usw.), die ich gar nicht kenne und demzufolge auch nicht bewerten kann. Nicht zu vergessen sind mögliche Prämien für Siege, Punkte, Meisterschaften etc. und weitere Einkünfte durch Werbung. Auch diese können hier verständlicherweise nicht berücksichtigt werden.


Gehalt_neu


Wenn man sich die Zahlen so anschaut, stellt man sich direkt zwei Fragen:

  1. Sind Profis eigentlich noch Mitglieder in der Kirche?
  2. Welche Steuersparmodelle kommen hier wohl zur Anwendung?