AH – Everything is o.k.

Alte Herren besuchten Amsterdam

Die diesjährige Mannschaftsfahrt führte eine kleine Abordnung unserer Alten Herren am ersten Juni-Wochenende nach Amsterdam.

Auch in diesem Jahr hatte unser Diplom-Meteorologe im Team wieder schönes Wetter bestellt, konnte dies aber für den Abend des Anreisetages nicht garantieren und warnte somit unablässig vor Gewittern. Das versaute dem Reiseleiter nicht nur die Stimmung, sondern auch die gesamte Reiseplanung. Aber da die Sicherheit natürlich nun einmal vorgeht, wurde die für den späten Freitagnachmittag geplante Grachtenfahrt auf den nächsten Tag verschoben und das Abendprogramm bereits früher begonnen.

Am Samstagvormittag konnten wir dann die Grachtenfahrt nachholen, um die Stadt ein wenig näher kennenzulernen. Gut, dass die Grachtenboote in regelmäßigen Intervallen fahren, gab es doch wieder einmal unterschiedliche Definitionen bzgl. der Abfahrtzeiten. Auf dem Weg zum Anlegesteeg konnten wir dann noch einheimischen Rad-/ und Roller-Fahrern die deutsche Straßenverkehrsordnung näher bringen.

Nach der gut einstündigen und ziemlich trockenen Grachtenfahrt kamen wir wieder dort an, wo es auch kein deutsches Bier für eine kurze Mittagspause gab. Also machten wir uns zAmsterdam_003u Fuß (!) auf den Weg zum Frühschoppen, wo wir wieder resignierend auf die einheimische Plörre zurückgreifen mussten. Aber spätestens nach dem dritten Bier waren wir schon wieder auf dem Weg zum Jupiter, ääh oder hieß es Jupiler?

Nach dem Frühschoppen sollte dann zur Stärkung ein leckeres Fisch-Brötchen her. Aber man glaubt ja gar nicht, wie schwer es Samstagsmittags auf dem größten Amsterdamer Markt ist einen passenden Stand zu finden, wo es keinen Fisch im Milch-Brötchen gibt.

Amsterdam_004Da durch die Suche schon einige Zeit verloren ging, mussten die geplanten Museums-Besuche aus Zeitgründen leider ausfallen. Gut, dass unser Reiseleiter keine Eintrittskarten im Voraus erworben hatte. Trotzdem haben wir fast allen Amsterdam-Touristen etwas voraus: Wir haben ihn gefunden – Multatuli. Idealerweise konnte dabei der obligatorische “Sundowner” dann wieder wie gewohnt eingenommen werden – same procedure as every year.

BFF

Am Absch(l)ussabend bot der Reiseleiter nach einem Essen beim Italiener erneut wieder nur das übliche, langweilige Programm an.

Sonntagvormittag ging es dann leider schon viel zu früh wieder zurück in die Heimat, aber natürlich aus einem ganz wichtigen Grund: Letztes Saison-Spiel der 1. Mannschaft und anschließende Aufstiegsfeier – keine Feier ohne Meier.

Was bleibt von dieser Fahrt eigentlich im Gedächtnis?

  • – Was kostet eigentlich ein Bier in Amsterdam?
  • – Multatuli.
  • – Gewitter.
  • – Everything is o.k.
  • – Amstel, Grolsch, Heineken und Jupiler.
  • – Fliegende Kekse.
  • – Sweatshirts oder Pullover? Völlig überwertet.
  • – Zwei Niederlagen bei der Ü40-Keinfeldrunde – kein Wunder.
  • – Dem Rembrandt sein Platz
  • – Verabschiedung des langjährigen AH-Reiseleiters, der sich zu Höherem berufen fühlt.

.

Last but not least: Nach der Mannschaftsfahrt ist vor der Mannschaftsfahrt. Schaun mer mal, wohin uns die nächste Tour (2015 oder 2016?) führen wird.